Angelurlaub am Domaine de Bouxier

Yes, wir haben den 10.04.2014 und der letzte Arbeitstag neigte sich dem Ende.
Was ich in dieser Arbeitswoche am meisten im Kopf hatte, könnt Ihr euch bestimmt denken. Es war also endlich Zeit, den bevorstehenden Trip zum Domaine de Bouxier final vorzubereiten und sich mental vorzubereiten. Mein Kumpel Marvin und ich hatten vom 12.04.2014 – 19.04.2014 den Swim 5 an dem 21,5 ha großen Domaine de Bouxier gebucht. Wie es sich gehört, hatten wir im Vorfeld alles gut organisiert und nach dem Schalke Spiel am Freitag ging es dann auch schon so langsam los Richtung Süden.
Nach einer Problemlosen Fahrt kamen wir pünktlich am Bouxier an und liefen schon einmal eine kleine Runde rund um den See um uns alles einmal anzugucken. An unserem Swim angekommen bemerkten wir direkt die tollen Hütten und die neu angelegten Stege die sehr gut aussahen. Wir hatten zur Sicherheit unsere Brollys mitgenommen, waren uns aber direkt sicher, dass diese getrost im Auto gelassen werden konnten.
Kurze Zeit später kam dann auch der Verwalter des Komplexes, Jean Jacques um uns zu begrüßen und uns ein wenig einzuweisen. Durch Platzprobleme hatten wir uns im Vorfeld dazu entschieden, ein Boot vor Ort zu mieten. Für 25€ pro Nase fanden wir dies über den Zeitraum in Ordnung, zumal die Boote auch über den Jahreswechsel erneuert wurden und wirklich in sehr gutem Zustand waren.
Nachdem das ganze Tackle entladen wurde, ging es erst einmal auf den See um interessante Spots oder ähnliches zu suchen. Dabei achteten wir genau auf die Übergänge von weichem zu harten Boden. Wenn das Echolot etwas Interessantes anzeigte, wurde dann der Boden mit dem Prodding Stick genauer untersucht. Nachdem dies einige Zeit in Anspruch nahm, wurden danach die Ruten demensprechend montiert und mit unterschiedlichen Taktiken abgelegt. Dabei setzte Marvin auf eher wenig Futter, ich hingegen auf etwas mehr. Wir hofften so, die richtige Futtertaktik schnellstmöglich zu finden, um dann dementsprechend das Maximum heraus zu holen!
Nach den ganzen Vorbereitungen mussten wir dann relativ schnell der langen Autofahrt Tribut zollen und legten uns bereits in der Abenddämmerung auf unsere Bedchairs. Eine halbe Stunde sprachen wir noch über das bereits Erlebte und gingen den nächsten Tag durch. In den frühen Morgenstunden lief dann bereits meine erste Rute ab, die ich in der Nähe des Toten Baum platziert habe. Der Futterplatz schien angenommen und ich konnte meinen ersten Franzosen im neuen Jahr sicher landen. Der Anfang war also gemacht und ich brachte im morgendlichen Nebel die Rute erneut an den Spot. Futtertechnisch brachte ich nun etwas mehr Futter an den Platz, da dieser nun Fisch produzierte. Trotzdem nahmen wir jeden Morgen die Ruten für einige Stunden von den Spots um den Schnurdruck so gering wie möglich zu halten. Gegen Mitte der Woche nahm ich sogar nach jedem Biss die Rute für eine kleine Zeit vom Spot und fütterte nur nach.
Was nach dem ersten Fisch dann passierte wollte ich selber kaum glauben. Ich war mir sicher, dass das Rig und alle anderen Komponenten gut arbeiteten, aber falsch gedacht! In den nächsten 35 Stunden nach dem ersten Fisch, verlor ich auf die verschiedensten Weisen 4 Fische. Alles, was schief laufen kann, graste ich irgendwie ab. Die Fische schlitzten aus, schwammen sich fest oder rissen einfach ab. Letzteres darf natürlich überhaupt nicht passieren, was mein Kopf fast zum platzen brachte. Nach den 4 verlorenen Fischen änderte ich nun das Vorfachmaterial, logischerweise das Rig und auch das Bleigewicht. Es sei gesagt, dass es danach viel besser lief ;-) Aber was machte mein Begleiter Marvin eigentlich?
Seine Spots liefen noch nicht wie gewünscht an, aber auch er sollte bald seinen allerersten Franzosen fangen können. In unserer zweiten Nacht bekam er seinen ersten Biss, den er auch problemlos landen konnte. Und direkt ein sehr schöner Fisch mit genau 15 Kilogramm. Stolz wie Oscar bereiteten wir alles für ein paar Fotos vor, versorgten den Fisch und guckten dann nicht schlecht, als dieser kräftig schlug und im dunklen Wasser wieder verschwand. Shit happens! Verärgerung kam aber kaum auf, da nun ein Großteil unserer Spots Fisch produzierte. Zusätzlich hatten wir ab dem ersten Tag, für uns günstige Stellen vorgefüttert und nicht beangelt. Auch diese Taktik brachte gegen Ende des Urlaubs noch Fisch und freute uns umso mehr.
Die Fänge der anderen, sich am See befindenden Angler hielt sich in Grenzen und auch Jean Jacques berichtete von einer nicht all zu leichten Woche. Abgesehen von den Swims 6 + 7 wurde eher mäßig gefangen, was unsere Taktik bestätigen dies.
Gegen Mitte der Woche bekam ich dann gegen 12 Uhr Mittags einen Biss an meinem „Tote Baum“ Spot. Ich stieg direkt ins Boot und merkte kein Kopfschlagen oder ähnlich hektisches Verhalten des Fisches. Der Drill verlief eher ruhig und der Fisch schwamm ins offene Wasser, was mich beruhigen lies. Nach ca.: 15 Minuten zeigte der Fisch sich das erste Mal an der Oberfläche und ich kam aus dem grinsen kaum noch heraus. Es war eher ein Grinsen, gemixt aus Freude aber auch Angst, da der Fisch noch nicht im Kescher war. Kurze Zeit später war es dann nur noch die pure Freude und ich fuhr zu unserm Steg, wo Marvin schon gespannt wartete. Ein ruhigen Blick in den Kescher und wir strahlten beide um die Wette. Schnell wurde die Waage genullt, der Weightsling eingehängt und die Waage bleibt bei 21,1 KG stehen!
Da wir beide eher einen höheren Puls hatten, dachten wir im ersten Moment nicht wirklich an das Boot, was von mir nicht festgemacht wurde… Ups! Schnell die Hose aus und mit Boxershorts und T-Shirt hinterher. Die Tiefe hielt sich in Grenzen und von der Wassertemperatur war es auch eher angenehm. Also warum nicht gleich ein paar tolle Fotos im Wasser, zusammen mit dem Fisch machen? Gesagt, getan! YES!!!!!!
Im Verlaufe der Woche konnten wir noch einige schöne Fische fangen und waren mit unserm Endresultat mehr als zufrieden. Mich persönlich nervten die vielen Aussteiger, aber im Falle eines erneuten Besuches am Bouxier bin ich mir sicher, dass es besser laufen wird! Overall konnten wir 23 Runs verbuchen mit 15 gefangenen Fischen bis 21,1 KG. Ich möchte mich noch einmal bei Jeroen Albers bedanken für seine tolle Begleitung und seine immer freundliche und sehr angenehme Art.
Zusätzlich noch ein dicker Gruß an unsere Niederländischen Nachbarn, Jim und John. Wir hatten viel Spaß zusammen.
Jonas Hillebrands
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